Als langsame Unternehmerin erfolgreich sein

Früher habe ich To-Do-Listen erstellt. Hab mich, nachdem ich die Kids in den Kindergarten und in die Schule gebracht habe mich hingesetzt und „abgearbeitet“. Dann war klar, ich will so nicht wirtschaften. Ich will für mich eine neue Form des Wirtschaftens erschaffen.

Wieso erlaube ich mir nicht eine Runde durch den Wald zu gehen. Warum reicht ein Anruf bei der Steuerberaterin nicht aus? Wieso immer so viel wie möglich schaffen und dann am Schluss das Gefühl haben, ich hab noch immer zu wenig gemacht.

Weniger ist mehr

Dann ist mir das gekommen: Ich will weniger machen und dabei viel Freude erfahren. Mich mehr freuen über jeden einzelnen Schritt, den ich setzte und mich dabei spüren. Die Angst spüren bevor ich die Steuerberaterin anrufe. Die Herausforderung dabei wahrnehmen. Mich wahrnehmen und dann zufrieden und stolz auf mich sein, dass ich diesen mutigen Schritt gemacht habe.

Langsam Unternehmerin werden

Ja und so lasse ich mich nun von meiner Intuition führen.

Was ist heute wirklich dran?

Wie kann ich nachher dann gut für die Kids wieder da sein?

Atmen. Mir viel Zeit für Übergänge nehmen. Übergänge wertschätzen und sie als wichtig sehen.

Die eigentlichen To-Dos für ein erfülltes Leben auch als Unternehmerin, oder?

Autorin: Kathrin Sieder
Unternehmerin, Künstlerin, Schamanin

Kontakt:

WebseiteYoutubeInstagramPodcastFacebook

Ihre künstlerische Ader und den spirituellen Weg der Schamanin verbindet Kathrin durch die Kreation ihrer Tierkarten. Sie sind so wunderbar und tiefgründig. Mach dir gerne selbst ein Bild davon:

Hier gelangst du zu den Karten.

Außerdem sind die Karten auch Teil der Willkommensbox des CIRCLE OF 12 Programms

Home Office – Fluch oder Segen?

Home Office

Home Office ist spätestens seit Corona in aller Munde, bzw. in allen Räumen.
Home Office im privaten Arbeitszimmer, auf Esstischen, im Kinderzimmer, in irgendwelchen Ecken und im schlimmsten oder besten Fall im Bett. Ob das Arbeiten von zu Hause aus gut ist und die Menschen zufriedener macht, lässt sich nicht pauschal beantworten, denn es kommt auf einige Faktoren an.

Beginnen wir mit den Räumlichkeiten: Wenn jedes Elternteil ein eigenes Büro und jedes Kind ein Zimmer besitzt und dann noch Aufenthaltsraum (Wohnzimmer), Kantine (Küche) und kleiner Park (Garten) vorhanden sind, dann sind das schon mal sehr gute Voraussetzungen, dass Home Office gelingen kann. Sitzt aber einer im Arbeitszimmer und der andere in der „Kantine“ oder im Schlafzimmer, dann sieht das Ganze schon wieder etwas anderes aus. Richtig Ruhe kann man vielleicht noch auf der Toilette finden, aber spätestens wenn diese ein anderes Familienmitglied nutzen muss, wird auch das unangenehm.

Home Office

Fakt ist: die angenehmen Seiten von Home Office steigern sich, je mehr Raum man zur Verfügung hat.

Ach ja und ausschlaggebend für den produktiven und gleichzeitig fröhlichen Home-Office Betrieb sind auch die Menschen denen man den ganzen Tag begegnet. Mag man sie, ist man gerne mit ihnen zusammen, dann ist das schon mal ein gutes Indiz für ein harmonisches Privatleben und vereinfacht definitiv auch den Arbeitsalltag zu Hause. Mag man sie nicht und würde lieber im Büro arbeiten, dann kann man mal langsam anfangen, über einige Punkte nachzudenken und ganz dringend nachdenken sollte man, wenn man die Menschen zu Hause nicht leiden kann, seinen Arbeitsplatz auch nicht und man trotzdem viel lieber ins Büro fahren würde.

Und während mir das Alter meiner Kollegen gänzlich egal ist, ist das Alter meiner „Mitbewohner und Kollegen zu Hause“ so ganz und gar nicht egal. Die Herausforderungen können nämlich stark variieren, je nachdem ob ich in Anwesenheit eines 2 jährigen oder eines 12 jährigen arbeite. Hat beides großes Potential die Nerven und Konzentrationsfähigkeit zu testen oder gänzlich überzustrapazieren.

Gerade Singles beklagen ein zunehmendes Isolationsgefühl, denn auch wenn die Technik mittlerweile überall angekommen ist, wir uns an Teams und Zoom gewöhnt haben und wieder mehr zum Telefonhörer greifen: den Mensch aus Fleisch und Blut vor uns zu haben ersetzt das einfach nicht. Man schwankt permanent zwischen: „wir sind uns durch die Technik näher gekommen“ (weil z.B, ein Coaching Gespräch nach Bali kein Problem mehr ist) und „ich fühle mich mehr und mehr isoliert von meinen Kollegen, Freunden und Mitmenschen.“

Dieses Thema ist so individuell wie der Mensch selbst.

Home Office birgt einige Stolpersteine aber wirklich auch sehr viele positive Aspekte. Die Zeiteinsparung des Arbeitsweges und die verbesserte Work-Life-Balance sind zwei davon. Home Office macht uns flexibler in der Zeiteinteilung. Man kann wählen früh um 6:00 Uhr zu arbeiten, oder abends um 20.00 Uhr. Je nachdem ob man zu den Lerchen oder Eulen gehört.
Viele Menschen sagen, sie können zu Hause konzentrierter arbeiten und ihre Aufgaben schneller erledigen. Das wiederum kommt dann auch wieder auf die eigene Disziplin und möglicherweise auch die der „Mitbewohner“ an.

Ob die Kantine zu Hause oder die Kantine in der Arbeit besser oder schlechter ist, hat mit der Qualität der Kantine ihres Arbeitgebers, ihren Kochkünsten und der verfügbaren Zeit zu tun. Vielleicht gibts auch nichts warmes zum Essen, weil man ja arbeiten muss und nicht zum kochen kommt. Dann sollte man zumindest frisches Obst und Gemüse griffbereit haben, oder das Mittagessen schon vorab organisieren.

Was kann ich noch tun, damit zu Hause arbeiten gelingt:

Wenn du nicht alleine wohnst, dann setzt euch zusammen und klärt die Spielregeln. Zum Beispiel: „wenn die Tür zu ist, dann bitte nur in dringenden Fällen klopfen“, oder ein „Bitte nicht stören-Schild“ an der Tür bedeutet tatsächlich „bitte nicht stören“ usw.
Gestalte deinen Arbeitsplatz so angenehm wie möglich. In einem schönen und aufgeräumten Ambiente lässt es sich produktiver arbeiten.
Wer immer nur am Laptop arbeitet könnte bald Verspannungen bekommen. Ein Monitor schont deinen Nacken und wenn irgendwie möglich, sorge dafür, dass du ergonomisch gut sitzen kannst.
Atme während der Arbeit ein paar mal bewusst ein und aus und konzentriere dich auf deinen Atem – das zentriert und macht stark für neue Aufgaben
Arbeit und Freizeit trennen. Vielleicht hilft dir dabei ein Ritual: das Notebook zuklappen, bestimmte Schuhe an- oder ausziehen, den Schreibtisch nach der Arbeit wieder aufräumen…
Sorge gut für dich: frisches und gesundes Essen sollte immer da sein, trink ausreichend Wasser und vielleicht kannst du dazwischen immer mal wieder Yoga-/Entspannungsübungen einbauen
Nutze generell kurze Pausen um dich zu bewegen oder für eine kurze Meditation (es reicht schon eine Minute, um wieder konzentriert weiter arbeiten zu können.)

Was auch immer Home Office für Schwierigkeiten mir sich bringt, ich wünsche dir, dass du die Herausforderungen gut meistern und die vielen Vorteile für dich nutzen kannst. Vielleicht wäre eine gesunde, individuelle Mischung von Home Office und Bürozeiten das Optimum und ja…vielleicht geht die Reise da zukünftig auch hin.
Bis es so weit ist: Bleibt verbunden, meldet euch bei den Kollegen telefonisch oder per Video Chat und lacht viel miteinander. Denn das tut -wo auch immer man sitzt- einfach gut.

Autor: Marion Endres, CoachWebseite

Frauen stärken Frauen: Zukunft durch Wandel im Mindset

Frauen

Heute heißt Emanzipation nicht, dass die Frauen alles so wie die Männer machen, sondern es heißt: Frauen können frei wählen. Sie sind selbstbewusst und eigenständig – und zwar in allen Altersgruppen. Junge Frauen sind sich sicher, dass sie in der Berufswelt deutlich bessere Chancen haben, als noch die Generation ihrer Mütter. Immer mehr Frauen arbeiten in Bereichen, in denen früher die Männer dominierten, sie sind Ärztinnen, Rechtsanwältinnen, Richterinnen oder Wirtschaftswissenschaftlerinnen. Selbst die Männerdomäne Fußball bröckelt, immer mehr Mädchen spielen auf dem Rasen und die Fußballweltmeisterschaft der Frauen findet ebenfalls immer mehr Beachtung.

Mit dem ersten Kind wird alles anders

Kommt jedoch das erste Kind zur Welt, werden selbst souveräne, starke, junge Frauen in Führungspositionen unsicher: Welche Ressourcen sind gefragt und welche Prioritäten setzen sie sich selbst? In dem Moment, wo aus Frauen Mütter werden, gleicht ihr Alltag wieder dem ihrer Mütter und Großmütter. Sie kümmern sich um das Kind, sind rund um die Uhr für dessen Versorgung zuständig – während der Vater weiter arbeiten geht und maximal die ihm zustehenden zwei Vätermonate in Anspruch nimmt.

Frauen jonglieren zwischen Beruf, Mutterrolle und Partnerin

Sind Kinder im Spiel, sehen sich die meisten Frauen hierzulande immer noch in der Mutterrolle. Doch sie wollen nicht mehr alles aufgeben, nur noch für Kind, Küche und Kirche zuständig. Fast 60 Prozent der Mütter wollen nebenher arbeiten – in Teilzeit. Für fast 20 Prozent der Mütter ist ein Vollzeitjob denkbar: Sie wollen nicht zurückstecken, sie wollen Kind und Karriere unter einen Hut bringen.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Will eine Frau auch als Mutter ihrem Beruf nachgehen, braucht sie eine gute Betreuung für das Kind. Das gilt vor allem für die Frauen, die aus den Führungspositionen der Unternehmen kommen und auch mit Kind dorthin zurückkehren wollen. In Deutschland gibt es rund vier Millionen Führungspositionen, gut ein Drittel davon ist von Frauen besetzt. Im öffentlichen Dienst ist die Quote sogar noch höher.

Nimm das Steuer selbst in die Hand

Wenn du selbst eine dieser sehr gut ausgebildeten Frauen bist, die jetzt nach dem ersten Kind noch nicht genau wissen, ob sie wieder in ihre frühere Führungsposition zurückwill:

Nimm das Steuer selbst in die Hand.

Du entscheidest über deine beruflichen Ambitionen. Du jonglierst mit Familie und dem Haushalt und bist dir noch nicht sicher, ob du die Sache mit dem Beruf ebenso gut meisterst? Oder bist du beruflich noch nicht dort, wo du eigentlich sein wolltest? Erfüllst die Erwartungen der anderen – und nicht deine eigenen?

  • Vertraue deiner Stärke und deinen Fähigkeiten. Stell die Erwartungen der anderen nicht über deine eigenen, ganz egal, ob diese von der eigenen Familie, der Gesellschaft, der leisen Stimme im Hinterkopf oder dem Unternehmen komme.
  • Glaube an dich und sei so freundlich zu dir, wie du auch zu anderen bist.
  • Auf diese Weise wirst du selbst das Vorbild für dein Team – und für deine Kinder.

Female Empowerment: Die eigene Stärke entwickeln

Wenn du die Weichen für dein Leben, deine Zukunft, deine Zufriedenheit und dein Glück neu stellen möchtest, wenn du dich weiter entwickeln möchtest und wissen willst, in welche Richtung es dann geht: Dann ist der Workshop wie für dich gemacht. Du erforschst deine Wünsche, definierst deine Ziele und setzt deine ganz persönlichen Ideen um.

Text von Sylvia Hubele

„Ich bin die Veränderung“

Presseartikel erschienen in
Der Bote, am 17.02.2021
Verfasser: Magdalena Gray

Starke Frauen, die wissen was sie wollen, sich durchboxen und gegenseitig unterstützen: Das für die Teilnehmerinnen zu erreichen, ist das Ziel von Eileen Hückers Projekt. | Foto: pexels.com

Eileen Hücker, Leiterin des Feuchter Familientreffpunktes, macht sich für Frauen im Landkreis stark und möchte sie mit ihrem neuen Female-Empowerment-Projekt dabei unterstützen, Vertrauen in sich selbst zu finden.

Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, ist nicht ganz einfach. Eileen Hücker ermutigt Frauen aus dem Landkreis, an sich und ihre Ziele zu glauben. Mit uns spricht sie über Selbstermöglichung, Gleichberechtigung und ihr neuestes Projekt.

Frau Hücker, Sie setzen sich für das Thema Female Empowerment in der Metropolregion Nürnberg ein. Was verbirgt sich denn hinter dem Begriff?
Für mich bedeutet Empowerment, dass Menschen sich gegenseitig stärken. Das ist mein tieferer Sinn hinter dem was ich tue. Ganz konkret möchte ich Frauen dabei unterstützen, sich gegenseitig zu stärken. Um das zu erreichen, habe ich ein Konzept erstellt, das den Weg dorthin erleichtert. Mit dem Ziel, dass die Frauen sich erlauben, an sich selbst zu glauben und ihren Weg zu gehen, indem sie sich ihrer Ziele klar werden, sich ihrer Werte bewusst sind und diese auch ganz klar ausdrücken und dafür einstehen. Ich nenne das Selbstermöglichung.

Sie sind auf das Thema Empowerment gekommen, als Sie Sand geschaufelt haben. Wie kam das?
(Lacht.) Ja, das erste Mal, als ich das als starkes Thema wahrgenommen habe, war, als wir letztes Jahr im Familientreffpunkt Feucht einen Strand im Hof des Tucherschlosses aufgeschüttet haben. Ich werde ein wenig ausholen, denn die Geschichte trifft genau den Kern: Der Ausgangspunkt war die Überlegung, wie wir einen Nutzen für Familien in der Umgebung stiften können und gleichzeitig die aktuellen Bestimmungen berücksichtigen. Wir haben das immer wieder diskutiert, gemeinsam entschieden und schnell umgesetzt. Zuerst kam die Idee, da einen Strand hinzulegen. Danach folgte ein Brainstorming, wie es realisiert werden kann und innerhalb von zwei Wochen haben wir eigenhändig 18 Tonnen Sand auf diesem Innenhof verteilt. Ich erinnere mich daran, ich kam mir vor wie so ein Feldarbeiter. Die Sonne brannte vom Himmel, ich habe geschwitzt und habe dort eigenhändig den Spaten geschwungen. Und mir ging es so gut dabei. Auch danach noch. Das hat mir so viel Energie gegeben.

Woran lag das?
Zum einen war mir klar: Ich tue das aus einem guten Grund. Ich will einen Wohlfühlort für Familien bieten. Zum anderem liegt es am Zusammenwirken mit den anderen Frauen. Jeder hat seinen Teil dazu beigetragen und überlegt, okay, wie können wir das jetzt schaffen. Es gab kein „Das geht nicht, weil halt“. Natürlich gibt es immer Zweifel. Wir haben uns einfach darauf konzentriert, wie es gehen kann, anstatt darauf, was gerade nicht geht. Das Gefühl dieser Zusammenarbeit hat mich richtig beflügelt. Es ist toll, was wir erreichen können, wenn wir an uns glauben und wenn wir ein Ziel vor Augen haben, das mit unserem tieferen Sinn einher geht.

Eileen Portrait

Und das geht nur mit Frauen so gut?
Nein, im Gegenteil. Ich habe diese Erfahrung gleichermaßen bereits mit Männern und Frauen erlebt. Ich habe mir speziell Female Empowerment, also Frauen ausgesucht, weil ich über die Familientreffpunkte, die ich führe, überwiegend mit Frauen in Kontakt komme. In den Gesprächen mit ihnen ist immer wieder ein Thema aufgetaucht: Wie steige ich nach der Elternzeit wieder in den Beruf ein? Kann oder will ich die Stelle wiederbesetzen, die ich früher hatte? Kann ich es mir überhaupt erlauben, eine Führungsposition anzustreben, obwohl ich jetzt Kinder habe und mein Fokus darauf liegt? Meine Antwort darauf ist einfach: Ja.

Woran liegt es, dass sich Mütter schwertun, den Weg zurück in den Beruf zu finden?
Da spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Wenn ich zum Beispiel das gesellschaftliche, traditionelle Konstrukt der Familie betrachte, gibt es hier Rollenmodelle, die zunächst bewusst hinterfragt werden müssen.

Was hat das für Folgen?
Dazu ein gutes Beispiel, das mir eine Frau im Familientreffpunkt erzählte: Beide Elternteile haben sich zunächst abgesprochen, dass jeder der beiden Partner in Zukunft 30 Stunden in der Woche arbeiten möchte. Das ermöglicht den beiden, Zeit für die Familie sowie sich selbst und Zeit für die Arbeit zu haben. Als es in die Details und in die Bewerbungsphase für neue Jobs für sie und ihn ging, stellten sie fest, dass die neue Stelle des Mannes besser vergütet war . Zu diesem Zeitpunkt haben sie noch nicht darüber gesprochen, ob das zwangsläufig 40 Stunden sein müssen. Sie haben auch nicht beim Unternehmen nachgefragt, ob es auch mit 30 Stunden gehen kann. Sowohl er als auch sie gingen einfach davon aus, das kann nicht anders sein. Es ist schließlich eine neue Stelle und dann auch noch besser bezahlt, da kann man jetzt nicht gleich verlangen, dass man nur 30 Stunden arbeitet. Die Arbeit geht vor, die Finanzen gehen vor. Die Familien steht hinten an. Die wahren Bedürfnisse blieben unausgesprochen. Was das an Konsequenzen für sie und für ihn bedeutete war für beide spürbar. Gleichzeitig war es ihnen nicht bewusst, was ihnen wirklich wichtig ist. Das ist der Knackpunkt. Und dabei belassen die Parteien es dann oft, weil sie sich nicht zu helfen wissen. Sie hat daraufhin ohne weitere Einwände dem Lauf der Dinge zugestimmt. Irgendjemand muss sich ja um die Familie kümmern. Und die Finanzen sind dann auch klar verteilt. Wenn die Familie diesen Weg gemeinsam weiter geht, führt das langfristig zu weiteren, nicht zielführenden Konflikten. Der wahre Kern der Sache ist nicht erfüllt. Das schafft außerdem – ohne dass es jemand beabsichtigt hatte – Abhängigkeiten. Und das passiert aus dem einfachen Grund, dass beide sich nicht klar waren, was sie wollten und wie sie es sich gegenseitig ermöglichen konnten.

Was sind die größten Hürden, die Frauen und vor allem Mütter auf dem Weg zur Gleichberechtigung zu nehmen haben?
Ich denke zum einen ist es wichtig zu sagen, ich ermögliche mir das jetzt. Ich will das. Den Glauben daran zu haben oder zu finden, es kann gehen. Das hat auch viel damit zu tun, sich klar darüber zu werden, was der tiefere Sinn ist, den man sucht. Und dann direkt die Frage anzuschließen, wie kann es gehen?

Es geht also viel im eigenen Kopf los?
Ja, Veränderung bringt nicht selten auch Ängste mit sich. Zum Beispiel die Angst vor dem Konflikt mit dem Partner oder auch die Angst vor dem Alleinsein spielen eine maßgebliche Rolle. Wie übersteht das die Partnerschaft, wenn man jetzt mit Selbstempowerment anfängt und dann sonst wo endet. – Das ist natürlich überspitzt formuliert. Ich übertreibe hier mit Absicht, weil ich genau weiß, welche Gedanken die Frauen beschäftigen. Wie kann ich dem Konflikt aus dem Weg gehen, oder wie kann ich verhindern, dass ich allein bin mit meinem Denken? Wobei das nur die halbe Wahrheit ist, die ich mir da erzähle. Ich bin der Meinung, dass der Konflikt so oder so entsteht. Nur gibt es einen großen Unterschied. In dem einen Konflikt streite ich über den Wert des Einzelnen. In dem anderen Konflikt stehe ich für meine Sache ein und ermögliche gleichzeitig dem anderen, er selbst zu bleiben. Ich übernehme dabei die Verantwortung mir selbst gegenüber. Darüber mir klar zu sein und auch klar zu sagen, was möchte ich gerne.

Ich nehme an, das macht es auch einfacher für den Partner?
Genau, denn nur dann hat der andere auch die Chance klar zu sagen, okay, wie kann ich dich dabei unterstützen das zu erreichen und wozu bin ich nicht bereit. Meistens ist es sogar so: Wenn am Ende ein Ergebnis herauskommt, das für beide passt, ist das auch für den Partner toll. Weil er feststellt, er ist ein Teil davon. Ein Teil von eben diesem Empowerment. Es ist dann ein richtiges Family Empowerment.

Gilt das auch für Ihr Female-Empowerment Projekt?
Genauso ist es. Dabei sind die Protagonisten die Mitarbeiterin und das Unternehmen. Beide haben Ziele und manche davon sind gemeinsame Ziele. Und ich spreche hier nicht von materiellen Zielen. Was nicht bedeutet, dass diese nicht wichtig sind. Ich glaube eher materielle Ziele sind allgegenwärtig. Das ist unser Tauschmittel, das steht ganz außer Frage. Wenn beide Parteien Klarheit über sich erlangen, können sie den tiefen Sinn hinter ihrer Zusammenarbeit finden. Beide können mit diesem Wissen immer wieder aufeinander zugehen und überlegen, wie kann es gehen? Wie kann ich als Unternehmen die Mitarbeiterin behalten oder für die neue Position begeistern? Was tue ich dafür, damit es möglich ist? Und die Mitarbeiterin überlegt sich, was tue ich dafür, dass es möglich ist. Beide haben etwas davon. Sie schätzen die Zusammenarbeit. Hier kommt häufig der Einwand: Ja und was ist, wenn die Mitarbeiterin dann geht? Ja gute Frage. Auch das ist eine Möglichkeit, die ich nicht ausschließen will. Dieser Einwand kommt aufgrund der Ängste, die ich vorhin bereits erwähnt hatte. Ich bin der Meinung, wenn der tiefere Sinn zusammen mit dem Ziel der beiden übereinstimmt, passiert das nicht. Wenn allerdings beide feststellen, dass sie verschiedene Ziele verfolgen, ist es das Beste, was ihnen passieren kann, sich zu trennen. Alles andere wäre sinnlos. Sie würden beide hoffen, dass jemand anderes etwas verändert. Das ist so, als würde ich nur darauf warten, dass etwas Gutes passiert ohne zu wissen, was überhaupt gut ist. Ich würde es nicht einmal merken, wenn es tatsächlich eintritt. Ich bin die Veränderung, die ich in der Welt sehen möchte. Niemand anderes.

Abschließend noch eine Frage zu Ihrem neuen Female-Empowerment-Projekt, Circle of 12: Was steckt hinter dem Titel und was möchten Sie damit erreichen?
Nun, der Name ist Programm: Ein Kreis aus bis zu 12 starken Frauen, die ihren beruflichen Traum bereits leben, gibt monatlich je einen Workshop, der zu einem besseren Selbstverständnis der eigenen Weiblichkeit führt und eigene Energien und Kräfte freisetzt. Dies wiederum ermächtigt die teilnehmenden Frauen, nicht nur beruflich voll durchzustarten. Sie entwickeln das dafür nötige Selbstbewusstsein und bauen eben jenes anfangs erwähnte, starke Netzwerk unter Gleichgesinnten auf. Im Idealfall macht „frau“ sich mit dem Programm jeden Monat ein Geschenk an sich selbst. Nichts Neues verpassen!

Arikel Online bei N-Land

Verfasser: Magdalena Gray

Bloggerin – Wie ein WordPress Blog Empowern kann

blogging

Lesen und Schreiben war für mich schon immer Empowerment. Ich erinnere mich, wie ich es als 5-Jährige kaum erwarten konnte die Fernsehzeitung endlich zu lesen, um planen zu können, was ich wann anschaue.

In der Grundschule schrieben wir in Freunde Alben und ich begann ein Tagebuch zu führen. Wenn ich mir diese schriftlichen Zeitzeugnisse nun viele Jahre später anschaue, fühle ich mich stolz. Stolz auf die junge Frau, die ich damals war und stolz auf die Frau, die ich heute bin. Und dies zu dokumentieren mit Aufzeichnungen, Fotos, Kommentaren von Freunden, Lehrern und Verwandten und jeglichen anderen Erinnerungen wie Tickets von unvergesslichen Events zum Beispiel, macht einem bewusst, was man alles erlebt und erreicht hat. Ein Blog kann dies und vieles mehr im flexiblen online Format.

Ein Blog als Online Tagebuch und Online Präsenz zur Eigendarstellung und Verwirklichung

Im 21. Jahrhundert ermöglicht uns das Internet neue Medien zu nutzen oder alte Methoden auf neue Weisen umzusetzen. Ein Blog ist in meinen Augen eine Art online Tagebuch, das jedoch viel mehr bietet als ein traditionelles Tagebuch. Ein Blog bietet vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten wie

  • schriftliche Gestaltung durch Webseiten mit Text, Artikel mit Text, Bilder mit Text
  • visuelle Gestaltung durch Bilder, Grafiken, jegliche künstlerische Abbildung, Video
  • auditorische Gestaltung durch Videos, Podcasts, Musikclips, musikalische Untermalung usw.
  • Verlinkungen mit anderen Medien, Beiträgen, Kanälen usw.

Durch diese unglaubliche Fülle an Umsetzungsmöglichkeiten, ist es unerlässlich vorab den Zweck und die Motivation hinter einem Blog zu definieren. Es gibt mittlerweile Millionen von Blogs und grundsätzlich kann man alle in 2 Hauptkategorien einteilen:

  1. Nischenblogs –  Ein Nischenblog konzentriert sich auf ein bestimmtes Thema. Normalerweise richten sich die Blog Artikel und Inhalte an eine bestimmte Zielgruppe, wie zum Beispiel Familien, Professionelle in verschiedenen Berufsgruppen, Sportfans usw. Blog Themen können somit alles Mögliche abdecken vom Minimalisten Blog zum Finanzblog. Nischenblogs sind daher auch meistens vertreten in der Geschäftswelt und Unternehmen nutzen Blogs, um über ihre Produkte oder Dienstleistungen zu informieren und zu unterhalten.
  2. Persönliche Blogs – Ein persönlicher Blog fokussiert sich auf eine Person und deren Themen. Blogger können ihr Leben dokumentieren mit verschiedenen Blickwinkeln wie unter dem Informationsaspekt oder dem Unterhaltungsaspekt. Viele Blogger teilen mit ihren Lesern wohin und wie sie reisen, was sie essen und kochen, was sie beruflich machen oder wie sie ihre Hobbies ausleben und verwirklichen. Ein persönlicher Blog kann relativ frei gestaltet werden, solange keine generell geltenden Gesetze verstossen werden. 

In diesem Artikel werde ich mich überwiegend auf einen persönlichen Blog fokussieren, aber Wege aufzeigen, wie dieser auch beruflich genutzt werden kann, mit dem Hauptziel, das Potenzial eines Blogs darzustellen.

Was ist und kann ein WordPress Blog für Powerfrauen leisten?

bloggerin

Im digitalen Zeitalter suchen die meisten Menschen Informationen über das Internet, genauer gesagt, über Suchmaschinen wie Google oder Bing. Im Jahr 2020 haben 81% der globalen Internetbenutzer online nach Produkten oder Dienstleistungen gesucht laut SmartInsights.com. Ob dies mit dem Smartphone, dem Tablet oder dem Computer geschieht, es ist der schnellste, einfachste und oft günstigste Weg an Auskünfte und Antworten zu gelangen.

Wenn man als Privatperson oder öffentliche Person Menschen erreichen will, bietet ein Blog eine ideale Einstiegsplattform an, da ein Blog

  • einfach zu erstellen und zu verwalten ist (ich erkläre dies Schritt für Schritt in meinem Artikel “How To Start A Blog” und über die SeekaHost University, die ich mit verwalte, gibt es Blogging Online Kurse mit kurzen Tutorien)
  • kostengünstig erstellt und genutzt werden kann
  • unendliche Gestaltungsmöglichkeiten bietet
  • ein relativ unabhängiges Sprachrohr darstellt, das kreativ und in Eigenregie aufgebaut und gestaltet werden kann

WordPress ist die beliebteste CMS (Content-Management-System) unter allen Blog Plattformen, da es für jeden frei verfügbar ist und die größte Gestaltungsfreiheit bietet. Im Vergleich mit SquareSpace oder Wix, die ca. von 1% aller Blogger genutzt werden, wird WordPress weltweit von ca. 35% aller Blogger genutzt im Jahr 2020, laut W3Techs.com.

Für meinen persönlichen Blog namens manuelawillbold.com benutze ich WordPress, sowie für alle meine anderen Blogs wie den UK Education Blog oder den Green Living Blog. Um zu zeigen, wie unterschiedlich ich diese 3 Blogs aufgebaut und gestaltet habe, teile ich hier die Homepage von jedem:

Mein persönlicher Blog manuelawillbold.com:

persönlicher Blog

Mein UK Education Blog:

education blog

 Mein Green Living Blog:

green living blog

Ich denke hier wird eines klar: Ein Blog kann durch die Aufmachung, Präsentation und den Inhalt auf den ersten Blick vermitteln, worum es geht – the message is loud, powerful and clear. Und darin liegt meiner Meinung nach das große Potenzial für jede Bloggerin und Powerfrau.

Ein WordPress Blog zur Eigendarstellung und Verwirklichung jeder Powerfrau

Anhand meiner drei Blogbeispiele wird hoffentlich klar, dass eine Powerfrau und Bloggerin nicht nur eindimensional ist, und sich daher auch nicht nur eindimensional online präsentieren sollte.

Mit meinen Blogs repräsentiere ich meine Leidenschaften: Schreiben/Bloggen, Bildung/Erziehung und Umwelt.

Durch meinen persönlichen Blog unter meinem Namen, stelle ich mich als Person und Bloggerin dar. Der Blog bietet mir die Möglichkeit

  • mich als Mensch und Persönlichkeit zu präsentieren durch Fotos, Videos und Artikel
  • meine Interessen und Fähigkeiten kreativ darzustellen und zu vermitteln
  • meine Kenntnisse, Talente, Tipps und Erfahrungen zu teilen und anderen somit zu helfen

Durch meinen UK Education Blog teile ich meine professionelle Expertise und stelle ich mich als Bildungsexpertin dar. Der Blog bietet mir die Möglichkeit

  • meine jahrelange Erfahrung im frühkindlichen und schulischen Bildungsbereich darzustellen und zu teilen
  • mein Wissen, meine Kenntnisse, wissenschaftliche Fakten, Nachrichten und Entwicklungen im Bildungsbereich mit meinen Lesern zu teilen
  • Ratschläge, Einblicke, Erkenntnisse und Tipps im Bildungsbereich für relevante Themen weiter zu geben

Durch meinen Green Living Blog teile ich meine private Leidenschaft des Umweltschutzes. Hier habe ich die Möglichkeit

  • meine eigenen Erkenntnisse und Anliegen zum Thema Umweltschutz zu vermitteln
  • meinen Beitrag durch Information und Aufklärung zum Umweltschutz zu leisten
  • mich selbst weiter zu bilden durch das Schreiben und Recherchieren

Was hoffentlich unverkennbar daraus resultiert, ist dass ich durch alle drei online Präsenzen Teile von mir als Frau repräsentiere. Ich erweitere mein eigenes Bewusstsein, Wissen, Know-How sowie meine Kompetenz und verwirkliche gleichzeitig meine Hobbys, Leidenschaften und Hauptthemen.

Dies ist unglaublich erfüllend in sich alleine. Aber wenn man dann noch Zuspruch von Bekannten und Fremden erhält und sieht, wie der Blog an Popularität wächst, dann ist dies ein fast unbeschreibliches Gefühl an Zufriedenheit und Glück. Im folgenden Video erkläre ich dies etwas ausführlicher und zeige anhand meiner Blogs, wie sich mein Leben verändert hat:

Was ist das Potenzial einer Bloggerin?

bloggerin von überall
Work-remotely-or-from-home

Bloggen wird oft als rein technischer oder schriftlicher Prozess gesehen. Jedoch kann Bloggen ein extrem kreativer, herausfordernder und unterhaltsamer Vorgang sein. Voraussetzung ist natürlich ein gewisses Level an digitalen Kenntnissen und Fähigkeiten, wie Microsoft Programme anwenden zu können, sowie sich mit Internetbrowsern und Computersystemen auszukennen.

Einen Blog als Powerfrau zu führen hat für mich folgende Vorteile und Nutzen, die jede Frau empowern können:

  • Man kann sich selbst und anderen vieles vermitteln, wie zum Beispiel, digitale Fähigkeiten, Forschungsergebnisse im Themenbereich, neue und innovative Konzepte usw.
  • Man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen und Artikel und Beiträge nach den eigenen Vorstellungen und Wünschen verfassen mit dem Einsatz verschiedener Medien wie Bilder, Videos, Text, Podcasts usw.
  • Man kann sein Selbstbewusstsein stärken, indem man seine Stärken und Talente hervorhebt und teilt und diese einsetzt, um anderen Menschen zu helfen oder zu inspirieren.
  • Man kann sich als Person etablieren und durch seine online Präsenz Vergnügen mit Beruf verbinden. Wenn ein Blog erfolgreich ist und hunderte bis tausende Leser monatlich anzieht, eröffnen sich neue Erfolgswege und eine Bloggerin kann zur Powerfrau Influencerin werden.
  • Frauen, die aufgrund ihrer Mutterrolle ihre professionelle Karriere pausieren, können einen Blog als “Pausenfüller” nutzen und damit während der Elternzeit weiterhin aktiv in ihrem Expertenbereich sein. Der Blog kann dann auch als Portfolio genutzt werden für zukünftige Bewerbungen oder als Aushängeschild für selbstständige Arbeitsprojekte.
  • Man kann sich selbst und seine eigenen Interessen finden, forcieren und reflektieren im Austausch mit anderen durch den Blog, durch mögliche Kooperationen über den Blog und durch neue, aufregende Projekte, die aufgrund des Blogs entstehen.

Eine Fähigkeit, die unumgänglich ist, wenn man seinen Blog wirklich erfolgreich machen möchte ist SEO (search engine optimization). Es ist lernbar über SEO online Kurse und bringt die wichtige Visibilität über Suchmaschinen, die man benötigt, um seine Leserschaft zu erweitern.  SEO und viele Gastbeiträge und Infografiken haben es mir ermöglicht, den UK Education Blog bei Google ganz oben zu platzieren (Momentaufnahme aufgenommen am 04/10/20):

Blog SEO

Wie habe ich das gemacht? Auf meinem manuelawillbold.com Blog teile ich Tipps und Tricks und in meinem SEO Copywriting online Kurs ebenso. 

Zugegeben, es ist nicht einfach einen Blog zu einem Erfolg aufzubauen und es hat fast 3 Jahre gedauert, bis ich meine Blogs auf Google und Bing unter bestimmten Keywörtern auf den top Platzierungen ranken konnte und dadurch den Meilenstein von fast 1000 monatlichen Besuchern erreichen konnte:

ABER ich habe dies nebenbei gemacht, während ich 40 Stunden pro Woche als Frühpädagogin in einer Privatschule in London’s Notting Hill gearbeitet habe. Dies sollte jede Powerfrau ermutigen und zum Abschluss möchte ich allen Frauen folgendes mitgeben:

Wenn die Motivation groß genug ist und man Feuer und Flamme für das Blog Projekt ist, dann wird es ein Erfolg, denn, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

Ich möchte jeder Frau dabei helfen, eine online Präsenz über Blogs aufzubauen und beantworte jegliche Fragen rund ums Bloggen und digitale Marketing jederzeit gerne über meine Email: manuela@seekahost.org.  

Autorin: Manuela Willbold

Manuela ist Erzieherin und Frühpädagogin mit jahrelanger Berufserfahrung in Deutschland, den USA und Großbritannien. Unter anderem verwaltet sie den UK Education Blog und ihren persönlichen Blog manuelawillbold.com, wo sie versucht wertvolle Tipps im Bildungs- und digitalen Bereich zu verbreiten als passionierte Bloggerin.

Das innere Kind – mit Claudia Waschner

Das innere Kind
Das innere Kind – Eine Methode aus der Traumetherapie

Sicher erinnerst du dich an eine Situation, in der du emotional so getroffen warst, dass du nicht mehr oder nur in einer eher unangemessenen Form reagieren konntest. Später weißt du, was in der Situation richtig gewesen wäre. Du ärgerst dich über den Verlauf der Situation oder schämst dich sogar. Warum stehen wir in Situationen, in denen es um wichtige Themen für uns geht, manchmal da wie hilflose Kinder?

Genau darum und wie du neue Erfahrungen, neue Gefühle in solchen Situationen entwickeln kannst, geht es bei der Arbeit mit dem inneren Kind.

Einer unserer Workshops in der Circle of 12 – Reihe befasst sich genau mit diesem Thema. Die Seminarleiterin Claudia Waschner ist Trainerin für systemisch-integratives Coaching und integrative Psychotherapie (HeiprG) Ausbildung. Ihre Schwerpunkte im Einzelcoaching sind Traumabewältigung und Persönlichkeitsentwicklung.

Hier findest du einen kleinen Vorgeschmack für die Methode.

Die Trancereise: Das innere Kind – von Claudia Waschner

Zur Übersicht der Workshops

Zur Webseite von Claudia Waschner

Interwiev mit Journalistin Ute Möller im Female Empowerment Podcast Be49

Female Empowerment Podcast Be49 von Ute Möller

Female Empowerment Podcast Be49 von Ute Möller

24 Jahre Zeitungsredakteurin – das ist echt eine lange Zeit. Auf alle Fälle genug, um herauszufinden, für welche Themen man leidenschaftlich gerne losgeht. Die Nürnberger Journalistin Ute Möller porträtierte regelmäßig in den Nürnberger Nachrichten spannende Frauen, kommentierte frauenpolitische Entwicklungen, konzipierte Ausgaben zum Internationalen Frauentag. Ihr wurde dabei immer klarer, dass ihr Herz dafür schlägt, Rolemodels sichtbar zu machen. Damit es immer mehr Frauen wagen, für ihre Ideen loszugehen.

So entstand der Female Empowerment Podcast Be49

Genau deshalb startete sie im Januar 2020 ihren Podcast Be49. Damals war Ute Möller selber 49 Jahre alt und davon überzeugt, dass erst all ihre Erfahrungen, beruflich wie privat, sie zu einer guten Gastgeberin machen. Seitdem spricht sie regelmäßig mit Gründerinnen, Unternehmerinnen, Politikerinnen und Künstlerinnen über ihre beruflichen Umbrüche. Eileen war da natürlich ein super Gast, weil sie schon oft in ihrem Leben etwas Neues begonnen hat und gerade jetzt eine Coachingreihe zu Utes Herzensthema Empowerment plant.

Ute Möllers Gäste erzählen genauso offen von ihren Ängsten, wie von ihren Erfolgen. Denn es geht der Journalistin nicht um perfekte Lebensgeschichten (die gibt es ohnehin nicht), sondern um Erfahrungen, aus denen die ZuhörerInnen ihres Podcasts etwas für sich mitnehmen önnen.

Mittlerweile ist sie selber mitten in einem Umbruch und plant sich selbständig zu machen. Utes Podcast hat sie quasi selber empowert… Ein offener Austausch unter Frauen und gegenseitige Unterstützung können Strukturen verändern – kein Wunder, dass das eines von Utes Mantras ist. Wer gerne bei ihr zu Gast sein oder eine Frau als Gesprächspartnerin für Be49 vorschlagen möchte, ist herzlich eingeladen dies zu tun und Ute über Facebook, Instagram (utemoller) oder Twitter (@moller_ute) zu kontakten.

Hier kannst du den Podcast mit Ute Möller und Eileen Hücker hören:
Einfach machen und Projekte nicht zergrübeln!

Hier erfährst du mehr über die Female Empowerment Workshops von CIRCLE OF 12:
Workshops und Trainer